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Einige Bilder und Gedanken zu Viscum album / Mistel / Loranthaceae
Stängelquerschnitt Der Stängelaufbau ist dermassen kompakt aufgebaut, dass keine Leitbündel zu sehen sind. Acridinorange / Polarisation DL / Gesamtübersich unter dem Stereomikroskop WILD M3Z
Eine Vergrösserung beweist, dass keine Leitbündel vorhanden sind. Die Leitgefässe, grosslumige Zellen, liegen über den ganzen Holzquerschnitt verteilt.
Stängel Längsschnitt / Trennfläche zwischen Holzteil (gelb) und Borke (orange). In den Längszellen vom Holzteil findet man kleine Punkte, die als Tüpfel, für den osmotischen Druckausgleich, dienen. Acridinorange / Blaulichtfluoreszenz / Durchlicht
Die kleinen Tüpfel stark vergrössert / Polarisation-O / Hellfeld Tüpfel sind runde Gebilde mit einem Loch in der Mitte und einer Membran. Mit Hilfe von dieser Membran kann der osmotische Druck im Leitgefäss ausgeglichen werden.
Blattquerschnitt durch das Mistelblatt. / Etzold-Gemisch / Hellfeld Die Cuticula (äusserste Blattschicht) ist rot gefärbt. Zudem sind die Zellkerne rot gefärbt. Rote, netzförmige Gebilde sind verholzte Leitgefässe.
Blattquerschnitt in Blaulichtfluoreszenz Durchlicht Sehr schön sieht man die Cuticula. Die Leitgefässe liegen wie ein Sandwiche zwischen zwei Zellverbänden. Hier ist die Cuticula tief gelb. Auch die Zellkerne sind gelb gefärbt.
Spaltöffung im Blattlängsschnitt. Schön sichtbar sind die beiden Zellenpaare, die für den Öffnungs- und Schliessmechanismus verantwortlich sind. Acridinorange / Blaulichtfluoreszenz / Durchlicht / starke Vergrösserung.