Die erste Berufsausbildung als Drogist (Diplomabschluss der Drogistenschule Neuenburg) brachte mich mit vielen Menschen in Kontakt. Besonders in den Grossapotheken, wo ich hauptsächlich gearbeitet hatte, konnte ich Menschen in aller Stille beobachten. Überall, wo es um Menschenrettung ging, war ich mit dabei. Bis mich die Umtriebe nach 24 Jahren zu belasten begannen.
Später wechselte ich auf die Bank (16 Dienstjahre). Dort wurde ich neben meinem regulären Job bald Praxisausbildner, PC-Verantwortlicher und Betriebessanitäter. Nun hat mich die Bank frühzeitig pensioniert. Ich jedoch habe mich noch nicht pensioniert... Ich arbeite für meine Interessen in eigener Regie.
B) Freizeit:
Meine sachlichen Interessen pflege ich schon seit meiner Jugend. Immer wieder liess ich mich von der Natur und von optischen Geräten beeindrucken. Für mich war es abgemachte Sache, dass ich eines Tages ein gutes Mikroskop besitzen werde. Das Stativ, von dem ich in der 6. Klasse geträumt hatte, kaufte ich sofort nach der Lehre. Es versieht Heute noch seinen Dienst. Inzwischen konnte ich noch ein biologisches und ein stereoskopisches Stativ anschaffen. Eines ist als Hauptstativ ausgerüstet, das zweite ist als Exkursionsmikroskop gedacht. Das erste ist bereits 40 Jahre in meinem Dienst. Alle drei Stative wurden meinen Ansprüchen entsprechend ausgebaut.
Stationäres Forschungsmikrokop WILD M20 für hohe Ansprüche.
Stationäres WILD M20 Universalmikroskop für Auflicht, Durchlicht und Diskussion.
Dank dem horizontaltubus können besprochene Bilder direkt fotogtafiert werden.
Für den Garten und längere Ferienaufenthalte verfüge ich über ein kompaktes M11 Stativ mit Phasenkontrast und Makrotubus.
Für Kurse und kleinere Exkursionen steht mir ein zweites M11 Stativ zur Verfügung. Das ist das Grundstativ, das ich im Jahr 1966 als Erstausrüstung gekauft hatte.
Alle WILD-Elemente, ausser der Auflichtausrüstung, sind unter den vier Stativen austauschbar. Das gibt der ganzen Sache universelle Einsatzmöglichkeiten.
Auch die EDV, meine Laboratoriumseinrichtung für die Mikroskopie, sowie die Fachbibliothek erfuhren eine ähnliche, systematische Entwicklung.
Meine ganzen Erfahrungen in der Freizeitbeschäftigung kann ich meinem rein autodidaktischen System verdanken. Dieses basiert auf sieben Begriffen in zwei Gruppen:
- Beobachtung
- Problemstellung - Experiment - Auswertung
- Dokumentierung - Verwaltung - Präsentierung
Der Trend meiner Ausführungen liegt eher im professionellen Bereich als im Amateurbereich. Schon im Berufsleben hatte ich mich auf der ganzen Linie professionellen Ausrichtungen gestellt. Amateurartige Improvisationen konnte und wollte ich mir nicht leisten.
Ich stützte mich während allen meinen Berufsjahren auf zwei Leitsätze, welche mir der Lehrmeister als Signete von zwei Fachbuchverlagen präsentierte:
Der Gustav Fischer Verlag zeigte einen S-förmigen Fisch mit den Worten "Semper bonis Artibus" - immer gute Kunst...
Der Springerverlag zeigte ein Kleinod mit einem Pferdekopf darin und den Worten "Alle Zeit Wach"...
Jetzt, wo ich pensioniert bin, darf ich nicht plötzlich meine bewährte Zielstrebigkeit aufgeben. Darum stellte ich meine Homepage unter den Titel "Bonis-Artibus", was mich wiederum verpflichtet, bei meinen Interessen gute Resultate zu erzielen.
Mir war es immer eine Ehre, wenn sich Fachleute mit mir zusammen taten, damit wir gemeinsam Probleme lösen konnten. Allerdings war ich dabei jeweils nur der "Assistent", doch das tat nichts zur Sache.
Mit der Heirat erfuhr auch die Fotografie einen enormen Auftrieb. Meine Frau Verena ist an Fotografie genau so interessiert wie ich. So konnten wir gemeinsam ein grosses Fotosystem zusammen bauen. Zuerst bauten das OM-System von OLYMPUS aus. Seit 2005 kommen noch DSLR hinzu. Diese konnten wir praktisch nahtlos ins bestehende System inegrieren. Das Resultat daraus sind mehr als 38'000 Dias uns ca. 12'000 Digitalbilder, die wir miteinander in den vergangenen 25 Jahren produziert haben.
Unser fotografischer Modus basiert auf zwei Grundlagen:
- Bilder mit möglichst stichhaltigen Informationen vom Objekt anfertigen. z.T. müssen mehrere Bilder gemacht werden (z.B.Habitus und Details etc.).
- Bilder die in Farbe und Proportionen dem Objekt entsprechen.
Wir machen keine Eingriffe zur Motiv-Veränderung. Die Filter (POL und 81C), die wir einsetzen, dienen zur Verbesserung der oben genannten Begriffe.
Verena in der Pflanzenfotografie.
Neuerdings haben wir auch Digitalkameras in unsere bestehende Fotoausrüstung integrieren können.
E-3 / E- 300 und C-770 Kamera von OLYMPUS Falls Sie mehr über die leistungfähigen OLYMPUS-Kameras wissen wollen können Sie direkt auf die Homepage schalten:
Heute gleicht die ganze fotografisch-mikroskopische Ausrüstung einem grossen Baukastensystem, das ich individuellen Anforderungen entsprechend zusammenstellen kann. Das fotografische Spektrum erstreckt sich von 500 mm Telebereich bis zu 2'000 facher Vergrösserung. Dabei sind 7 OM Analogkameras, vier Digitalkameras (E-Typen), 20 Kameraobjektive, 12 Blitze, ein Makrostand, ein Stereomikroskop und vier klassische Mikroskope im Einsatz.
Zudem fehlt auch der leistungsfähige Camcorder für Mikrokonematogarfie nicht.
Der Aufschwung der PC Welt ergriff uns im Jahre 1989. Damals kauften wir unseren ersten IBM-PC. Mit Unterstützung vom Arbeitgeber konnten wir einige Kurse absolvieren, so dass wir uns schnell die Vorteile von dieser neuen Technologie zu Nutze machen konnten. Nach vier Jahren systematischer Ausbildung absolvierten wir die SIZ-Prüfung mit Erfolg. Dieses Diplom wurde uns vom Arbeitgeber unter der Bedingung bezahlt, dass auch er von unseren Kenntnissen profitieren könnte.
Dank dem neuen Diascanner und guter Bildbearbeitungs-Software können wir nun professionell einwandfreie Bilder auf dem PC reproduzieren ( siehe unter Aktivitäten Posititon drei).
C) Privat:
Meine appenzellische Herkunft gibt mir einen sauberen und kritischen Witz, den ich oft und gern zum Besten halte! ACHTUNG! - "gefährlich ist's den Leu zu wecken!"
Kulturell liegen wir eher im Bereich der klassischen Musik, als dass wir unser Gemüt nichts sagenden "Heulbojen" aussetzen.
Wir haben keinen Fernseher. Uns genügt es, dass wir das Weltgeschehen auf dem Internet (CNN etc.) erfahren können. Stundenlang untätig vor dem Flimmerkasten sitzen um uns vom ganzen Unrat der Welt berieseln zu lassen, können wir uns wegen unseren Vorhaben nicht erlauben. Zudem duldet meine Frau keine Bilder von Gewalt und Terror in unserer Wohnung.